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Nina House - Mädchen stärken und Chancen schaffen

KurzgefasstDas Nina House in Harar (Äthiopien) ist seit November 2025 aktiv und erzielt bereits konkrete Fortschritte im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) durch Beratung, Workshops und Sensibilisierung in der Bevölkerung. 2026 soll das Projekt gezielt ausgebaut werden – mit mehr Raum und einem stärkeren Team, zusätzlichen Schulpatenschaften sowie dem Start eines „Income Generation“-Programms, das jungen Frauen eine selbstbestimmte Zukunft ermöglicht.
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Ausgangslage

Seit dem erfolgreichen Startschuss des Nina House in Harar (Äthiopien) im November 2025 können wir monatlich, wöchentlich, ja fast täglich kleine Erfolge feiern und die noch stark verwurzelte weibliche Genitalverstümmelung (FGM) mit seinen gravierenden gesundheitlichen und psychischen Folgen mit konkreten Massnahmen bekämpfen.
 
Es geht jeden Tag darum, Mütter und Väter und solche, die es bald werden, zu erreichen, ihr Vertrauen zu gewinnen, Vorurteile abzubauen und Mädchen vor weiblicher Genitalverstümmelung zu schützen. Unsere ausführlichen Umfragen in der lokalen Bevölkerung haben bestätigt, dass FGM in der Community weiterhin praktiziert wird und deshalb auf verschiedenen Ebenen Unterstützung erforderlich ist.
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Idee

Nina House ist als Bewegung konzipiert, die mit und für die Bevölkerung lebt. Nach ersten sehr erfolgreichen Erfahrungen mit Workshops, Beratungsgesprächen, dem Einbezug von öffentlichen Stellen geht es 2026 darum, Nina House in der Bevölkerung zu etablieren, die Bereitschaft zum Verzicht einer Beschneidung der Mädchen konkret abzusichern und mit konkreten Erfolgsgeschichten weitere Bevölkerungsschichten zu überzeugen.
 
Konkret bedeutet dies, dass unser Team wachsen muss, dass wir Mittel zur Verfügung haben, regelmässig und mit grosser Reichweite wahrgenommen zu werden, und Projektteilnehmer:innen einen konkreten Nutzen aus Ihrer Teilnahme erkennen.

  • Die Räumlichkeiten von Nina House stossen schon bald an ihre Grenzen. Wir benötigen mehr Raum und suchen nach Möglichkeit, an verschiedenen Standorten in Harar tätig zu sein. Auch unser Team, braucht Verstärkung, um den schnell wachsenden Bedarf an Workshops und Beratungen decken zu können.

  • Erste, gut sichtbare Veranstaltungen zur Sensibilisierung waren sehr erfolgreich und wurden mit grossem ehrenamtlichem Einsatz ermöglicht. 2026 sollen regelmässige Veranstaltungen das Nina House in der Bevölkerung präsent halten.

  • Die Nina House Schulpatenschaft muss wachsen: Das Angebot, für Mädchen beim Verzicht auf eine Beschneidung den regelmässigen Schulbesuch zu ermöglichen, schafft konkrete, nachhaltige Anreize und erlaubt eine Begleitung durch die ganze Phase der Kindheit bis zu Jugendlichen Schulabgänger:innen

  • Fit für die Zukunft: Junge Frauen, die eine berufliche Perspektive haben, sind unabhängiger von Familien und deren Anforderungen. 2026 startet die Sara Aduse Foundation ein Projekt zur “Income Generation” und schafft damit weitere Anreize für Mädchen, sich einer Beschneidung zu entziehen und stärkt damit den Weg von starken, selbstbestimmten Frauen.

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Umsetzung

Um diese Ziele zu erreichen, braucht es Eure Unterstützung. So hilft Eure Unterstützung direkt und nachhaltig:

  • Für ein starkes Team und einen sicheren Raum für Beratung und Aufklärung: 2026 rechnen wir mit zusätzlichen Kosten von CHF 6’000 für Raummiete und Löhne, die wir mit Hilfe dieses Crowdfundings finanzieren möchten.

  • Sichtbar und hörbar für alle: Unsere öffentlichen ersten Auftritte waren sehr erfolgreich. 2026 müssen wir dringend noch zugänglicher werden: Mit einfachen Botschaften für Menschen ohne Bildung und Zugang zu Leitmedien in Print und elektronischer Form: CHF 4’000 budgetieren wir als Beitrag von there for you für wiederkehrende Kommunikationsmassnahmen mit grosser Reichweite.

  • Wachstum Schulpatenschaften: Mit einer Vervielfachung von Schulpatenschaften schaffen wir Sicherheit, dass Mädchen einer Beschneidung entgehen: Unser Budget dafür soll 2026 um CHF 8’000 mit Mitteln aus dieser Kampagnen erhöht werden.

  • Aufbau Income Generation: Um als junge Frau ein Einkommen erzielen zu können, benötigt es Starthilfe. Zudem erfordert unser Konzept, das die Herstellung und den Vertrieb von Hygieneartikeln vorsieht, Fachkenntnisse und eine Testphase. Mit CHF 12’000 aus dieser Kampagne schaffen wir es, den Startschuss für ein erfolgreiches young female entrepreneurship Projekt zu geben.

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Initiant*innen

Die Sara Aduse Foundation ist Initiantin und verantwortlich für die Umsetzung des Projektes. Vor Ort bestehen wichtige Partnerschaften zur lokalen Abstützung mit den lokale Gemeinschaften, privaten und öffentlichen Gesundheitsorganisationen, Schulen und ggf. Vereine sowie Regierungsbehörden.
 
Auf folgenden Kanälen finden sich laufend aktuelle Informationen zur Arbeit in Harar:
Website: https://www.saraadusefoundation.org
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sara-aduse-foundation
Instagram: https://www.instagram.com/sara_aduse_foundation/
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Challenge accepted!

Das beschäftigt uns gerade: Wir brauchen mehr Platz und freuen uns auf die übersetzte Version des Dokumentarfilms "Do you remember me". Und: Ganz herzlichen Dank für alle bereits eingegangenen Spenden, Ihr seid grossartig!

Über die erfolgreiche Lancierung des Nina House haben wir letztes Jahr berichtet. Die Folgen sind erfreulich und fordern uns zugleich heraus: Um eine grössere Anzahl Workshops durchzuführen, mehr Teilnehmende willkommen heissen zu können und mit weiteren, niederschwelligen Formaten in Kontakt mit möglichst vielen jungen Müttern und Vätern und deren Familien zu kommen, brauchen wir mehr Platz. Zum Glück haben wir bereits ein enges Netzwerk aufbauen können und unsere Arbeit hat schon einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Ich bin also zuversichtlich, dass wir geeignete und bezahlbare Räume finden werden, die unseren Bedürfnissen gerecht werden.

In den ersten Wochen des Jahres beschäftigt uns und insbesondere mich auch eine besondere Aufgabe, die mich auch ein wenig zurück in die Anfänge meines Engagement gegen FGM zurück versetzt:  Wir übersetzen den Dokumentarfilm "Do you remember me", den Du evtl. bereits gesehen hast und sonst hier für eine Spende an die Sara Aduse Foundation in bester Auflösung streamen kannst, um ihn auch dem Publikum in Äthiopien zeigen zu können. Das Interesse daran von offiziellen Stellen und weiteren Organisationen ist gross und wir sind sicher, mit diesem Einblick in meine Erfahrungen unsere Arbeit sehr anschaulich und berührend vermitteln zu können.

Ich freue mich jetzt schon, mit dem nächsten Update mehr zu erzählen und danke Euch für jede Hilfe!

Herzlich, Sara

Stephan Bruhin 100,00 CHF
Vermittelt durch Swisscom 130,00 CHF
Urs Mühlemann 100,00 CHF
Vermittelt durch Swisscom 455,00 CHF
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