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Filmfestival gegen FGM
KurzgefasstMit einem zweitägigen Filmfestival in Addis Abeba schafft die Sara Aduse Foundation einen Raum für Aufklärung, Begegnung und offenen Dialog über weibliche Genitalverstümmelung. Filmvorführungen, Podiumsgespräche und ein Bazar bringen Betroffene, Fachpersonen und Organisationen zusammen und tragen die Botschaft über das Festival hinaus.
Ausgangslage
Weltweit sind über 230 Millionen Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) betroffen. Laut UNICEF leben rund 25 Millionen von ihnen in Äthiopien. FGM ist eine der gravierendsten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit – und gleichzeitig eines der grössten Tabus. Die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen bleiben oft unsichtbar. Betroffene Frauen leiden häufig im Stillen, ohne Raum, um offen zu sprechen, und ohne Zugang zu Unterstützung.
Am 6. Februar 2026, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, haben wir erlebt, wie viel ein einziger Abend verändern kann. Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Addis Abeba gezeigt – und die Reaktion des Publikums war überwältigend. Menschen, die sonst schweigen, haben gesprochen. Männer, die das Thema nie angerührt hätten, haben zugehört. Betroffene Frauen haben sich in der Geschichte erkannt. Gespräche entstanden, die vorher undenkbar waren.
Diese Erfahrung hat uns gezeigt: Film schafft, was viele Aufklärungsformate nicht schaffen. Er berührt. Eröffnet. Er macht aus Schweigen Dialog. Und genau deshalb wollen wir mehr daraus machen.
Mehr lesenAm 6. Februar 2026, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, haben wir erlebt, wie viel ein einziger Abend verändern kann. Der Dokumentarfilm «Do You Remember Me?» wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Addis Abeba gezeigt – und die Reaktion des Publikums war überwältigend. Menschen, die sonst schweigen, haben gesprochen. Männer, die das Thema nie angerührt hätten, haben zugehört. Betroffene Frauen haben sich in der Geschichte erkannt. Gespräche entstanden, die vorher undenkbar waren.
Diese Erfahrung hat uns gezeigt: Film schafft, was viele Aufklärungsformate nicht schaffen. Er berührt. Eröffnet. Er macht aus Schweigen Dialog. Und genau deshalb wollen wir mehr daraus machen.
Idee
Die Sara Aduse Foundation plant die Durchführung eines zweitägigen Filmfestivals in Addis Abeba (Äthiopien) – eine Plattform, auf der Menschen informiert werden, miteinander ins Gespräch kommen und sich aktiv mit den Auswirkungen von FGM auseinandersetzen können. Das Festival soll einen Raum schaffen, der selten existiert: einen Ort, an dem über FGM offen, würdevoll und ohne Anklage gesprochen werden kann. Nicht von oben herab, nicht aus einer erhobenen westlichen Perspektive – sondern auf Augenhöhe, kultursensibel und mit echtem Respekt für die Menschen, die wir erreichen wollen.
Im Zentrum stehen drei Filme, die FGM und Frauenrechte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
«Hidote» erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach ihrer Beschneidung vor einer Zwangsheirat flieht. «Do You Remember Me?» begleitet Sara Aduse auf ihrer Reise zurück nach Äthiopien, wo sie nach über 20 Jahren ihrer eigenen Beschneiderin begegnet – ein preisgekrönter Dokumentarfilm über Vergebung und Mut. «Female Pleasure» schliesslich zeigt: Der Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen ist eine globale Aufgabe.
Nach jeder Vorführung finden moderierte Podiumsdiskussionen mit Filmschaffenden, Aktivistinnen, Fachpersonen und Betroffenen statt. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und aktiv mitzudiskutieren. So entsteht kein Monolog, sondern echter Dialog – und genau das ist der Kern unserer Arbeit.
Mehr lesenIm Zentrum stehen drei Filme, die FGM und Frauenrechte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
«Hidote» erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach ihrer Beschneidung vor einer Zwangsheirat flieht. «Do You Remember Me?» begleitet Sara Aduse auf ihrer Reise zurück nach Äthiopien, wo sie nach über 20 Jahren ihrer eigenen Beschneiderin begegnet – ein preisgekrönter Dokumentarfilm über Vergebung und Mut. «Female Pleasure» schliesslich zeigt: Der Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen ist eine globale Aufgabe.
Nach jeder Vorführung finden moderierte Podiumsdiskussionen mit Filmschaffenden, Aktivistinnen, Fachpersonen und Betroffenen statt. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und aktiv mitzudiskutieren. So entsteht kein Monolog, sondern echter Dialog – und genau das ist der Kern unserer Arbeit.
Umsetzung
Das Festival wird in Addis Abeba an einem professionellen Veranstaltungsort durchgeführt und soll über zwei Tage mehrere hundert Besucherinnen und Besucher erreichen. Die Sara Aduse Foundation übernimmt die Gesamtkoordination in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Addis Abeba sowie lokalen Event- und Kommunikationspartnerinnen und -partnern.
Neben den Filmvorführungen und Podiumsgesprächen ist ein Bazar geplant, an dem Organisationen und Initiativen ihre Arbeit rund um Frauenrechte, Gesundheit, Bildung und FGM-Prävention vorstellen können. Der Bazar schafft Vernetzung – zwischen Organisationen, zwischen Engagierten und zwischen Menschen, die zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommen. Um insbesondere junge Menschen zu erreichen, wird das Festival von einer gezielten Kommunikationskampagne begleitet: Medienpartnerschaften, Social-Media-Aktivitäten und die Produktion digitaler Inhalte sollen die Botschaften des Festivals über die zwei Festivaltage hinaus in die Gesellschaft tragen.
Für die Durchführung des Festivals werden CHF 30'000 benötigt. CHF 20'000 möchten wir über die Crowdfunding-Plattform there for you sammeln – die restlichen CHF 10'000 werden von weiteren Partner finanziert. Mit deiner Unterstützung ermöglichst du eine Plattform, die das Schweigen bricht, Wissen vermittelt und Menschen zusammenbringt, die gemeinsam für die Würde von Mädchen und Frauen eintreten.
Mehr lesenNeben den Filmvorführungen und Podiumsgesprächen ist ein Bazar geplant, an dem Organisationen und Initiativen ihre Arbeit rund um Frauenrechte, Gesundheit, Bildung und FGM-Prävention vorstellen können. Der Bazar schafft Vernetzung – zwischen Organisationen, zwischen Engagierten und zwischen Menschen, die zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommen. Um insbesondere junge Menschen zu erreichen, wird das Festival von einer gezielten Kommunikationskampagne begleitet: Medienpartnerschaften, Social-Media-Aktivitäten und die Produktion digitaler Inhalte sollen die Botschaften des Festivals über die zwei Festivaltage hinaus in die Gesellschaft tragen.
Für die Durchführung des Festivals werden CHF 30'000 benötigt. CHF 20'000 möchten wir über die Crowdfunding-Plattform there for you sammeln – die restlichen CHF 10'000 werden von weiteren Partner finanziert. Mit deiner Unterstützung ermöglichst du eine Plattform, die das Schweigen bricht, Wissen vermittelt und Menschen zusammenbringt, die gemeinsam für die Würde von Mädchen und Frauen eintreten.
Initiant*innen
Sara Abubeker Aduse ist Gründerin der Sara Aduse Foundation, einer gemeinnützigen Schweizer Stiftung mit Sitz in Zürich (CHE-195.292.988). Sie wurde als Kind in Äthiopien beschnitten und begann ihren Heilungsweg in der Schweiz. Aus ihrer persönlichen Geschichte ist eine Stiftung entstanden, die heute zu den sichtbarsten Stimmen gegen FGM im deutschsprachigen Raum gehört – mit einem preisgekrönten Dokumentarfilm, einem Bestseller-Buch, einer Petition mit über 23'000 Unterschriften und dem Nina Haus in Harar, einem Community- und Dialogzentrum, das seit Oktober 2025 in Betrieb ist.
Veränderung passiert nicht durch Beschneidung. Sie passiert durch Bildung, Dialog und Liebe.
Sei dabei.
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| Trezzini Gioele | 150,00 CHF |
| Vermittelt durch Swisscom | 215,00 CHF |
| Vermittelt durch Swisscom | 155,00 CHF |
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