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Durchbrich den Kreislauf – Schaffe eine Zukunft für junge Mütter in Uganda

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung, durch die das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
KurzgefasstDas Projekt „Break the Cycle“ unterstützt 180 junge Mütter in Ugandas Hauptstadt Kampala mit Bildung, psychosozialer Betreuung und Kinderbetreuung. So erhalten sie die Chance, den Kreislauf von Armut und früher Mutterschaft zu durchbrechen und ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Ausgangslage

„Alle sagten, mein Leben sei vorbei. Ich war schwanger, allein und ertrank in Scham.“ – Bridget, jugendliche Mutter aus Namuwongo


In Namuwongo verlieren viele Mädchen ihre Kindheit durch eine frühe Schwangerschaft. Geboren in Armut und gefangen in einem Kreislauf aus früher Mutterschaft, stehen sie vor der riesigen Herausforderung, Kinder grosszuziehen – in einem Umfeld, das ihnen kaum Schutz oder Perspektiven bietet, während sie selbst noch Kinder sind.


Namuwongo ist eine dicht besiedelte informelle Siedlung in Ugandas Hauptstadt Kampala. Über 15’000 Menschen leben hier in extremer Armut, mit begrenztem Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und anderen grundlegenden Diensten. In Uganda wird jedes vierte Mädchen schwanger, bevor es 18 Jahre alt ist – in Namuwongo sind die Zahlen noch höher. Ursachen sind Überbevölkerung, Gruppendruck, Kinderehen, mangelndes Wissen über sexuelle und reproduktive Gesundheit, Ausbeutung und geschlechtsspezifische Gewalt.


Die meisten schwangeren Teenager müssen die Schule abbrechen, werden vom Vater des Kindes im Stich gelassen und oft auch von ihrer Familie verstossen – gezwungen, allein für ihr Kind zu sorgen. Eine frühe Schwangerschaft begrenzt nicht nur das Potenzial junger Mütter, sondern hält auch ihre Kinder im selben Kreislauf aus Armut und fehlenden Chancen gefangen.

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Idee

„Ich kann nicht wegsehen, wenn ich junge Mädchen sehe – manche erst 14 Jahre alt – die Unvorstellbares erleben: verlassen, schwanger und überzeugt, dass ihr Leben vorbei ist. Ich weiss, dass das nicht stimmt. Ich weiss, dass sich ein zerbrochenes Leben mit der richtigen Unterstützung wieder aufbauen lässt.“ – Immy Kiiza, Country Director Uganda, Chance for Childhood


Wir unterstützen junge Mütter dabei, die Stärke, das Wissen und die Fähigkeiten zu entwickeln, die sie brauchen, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Dafür setzen wir erstmals in Subsahara-Afrika das preisgekrönte „360°-Interventionsmodell“ um – ein Ansatz, der bereits das Leben tausender junger Mütter in Südamerika nachhaltig verändert hat.


Eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigte beeindruckende Ergebnisse: Das Einkommen der Teilnehmerinnen verdoppelte sich nach Abschluss des Programms, das Selbstwertgefühl stieg um 27 %, und keine der teilnehmenden Teenagerinnen wurde während der Programmdauer erneut schwanger.


Das Programm umfasst folgende Komponenten:

  • Psychosoziale Unterstützung: Traumabewältigung und Stärkung der emotionalen Widerstandskraft

  • Rechtsbildung: Aufklärung über die eigenen Rechte und jene des Kindes

  • Ausbildung & Bildung: Sexual- und Reproduktionsgesundheit, Unternehmensgründung, Berufsbildung oder Rückkehr in die Schule

  • Gemeinschaftliche Integration: Wiederaufnahme familiärer Beziehungen und Zugang zu lokalen Unterstützungsangeboten

  • Lebensmittel, Basisbedarf und Kinderbetreuung vor Ort: zur Deckung unmittelbarer Bedürfnisse und zur Schaffung einer stabilen Grundlage für nachhaltige Veränderung

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Umsetzung

Aber wie können junge Mütter an einem so intensiven Programm teilnehmen, wenn sie gleichzeitig für ihr Kind sorgen müssen?


Mit deiner Spende wird ein Raum in unserem Gemeindezentrum in eine Kinderkrippe umgewandelt, in der während der Programmdauer 180 Babys und Kleinkinder von qualifiziertem Betreuungspersonal liebevoll versorgt werden. So können die jungen Mütter vollumfänglich am Programm teilnehmen – in dem Wissen, dass ihre Kinder sicher und gut aufgehoben sind.


Wir haben bereits eine Förderzusage eines privaten Geldgebers, die jedoch an eine Bedingung geknüpft ist: Erst wenn wir den erforderlichen Eigenanteil über Spenden erreichen, wird die Gesamtsumme freigegeben.
Deine Spende hilft also doppelt – sie aktiviert die zugesagte Förderung und ermöglicht damit dringend benötigte Unterstützung für junge Mütter und ihre Kinder.


Der Umbau der Kinderkrippe soll im Januar 2026 beginnen.

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Initiant*innen

Bei Chance for Childhood sind wir überzeugt, dass kein Kind um eine sichere und glückliche Kindheit kämpfen sollte. Dennoch gehen in Afrika Millionen von Kindern nicht zur Schule und sind häufig Gewalt, Vernachlässigung oder Konflikten ausgesetzt.


Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass jedes Kind in Afrika – von den ersten Lebensjahren bis ins Erwachsenenalter – die Chance hat, sein Potenzial zu entfalten. Gemeinsam mit Partnern, Unterstützer:innen, Kindern und ihren Gemeinschaften schützen, bilden und stärken wir Kinder langfristig.


Dieses Projekt wird von unserem Team in Kampala umgesetzt, das seit 16 Jahren wirkungsvolle Projekte in Namuwongo realisiert und die lokalen Bedürfnisse und Herausforderungen genau kennt.


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„Break the Cycle“ ist offiziell gestartet

Das Projekt wurde in Namuwongo mit einer Auftaktveranstaltung gestartet, an der 550 Menschen teilnahmen. Teenager-Mütter wie Balinda und Mirembe machen nun ihre ersten Schritte in Richtung Ausbildung, Unterstützung und einer besseren Zukunft.

Dank der großzügigen Unterstützung vieler Einzelpersonen und Organisationen (darunter auch unsere wunderbaren „There-for-you“-Spender) freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Projekt „Break the Cycle“ nun angelaufen ist. Unser Projektteam in der informellen Siedlung Namuwongo in Kampala hat eine Veranstaltung organisiert, um das Projekt in der örtlichen Gemeinde vorzustellen. An der Veranstaltung nahmen 550 Personen teil, darunter lokale Führungskräfte, Partnerorganisationen und Gemeindemitglieder, darunter auch die jugendlichen Mütter und ihre Kleinkinder/Babys, die an dem Projekt teilnehmen.

Unser Team lernt gerade die jungen Mütter kennen, die sich dem Projekt angeschlossen haben, darunter zwei Mütter, Balinda und Mirembe, die uns die Erlaubnis gegeben haben, ihre Geschichten und Hoffnungen für die Zukunft zu teilen.

Balindas Geschichte

Balinda (17) lebt mit ihrer Mutter und drei Geschwistern in Namuwongo. Während ihre Mutter hart arbeitete, um die Familie zu versorgen, hatten sie oft Schwierigkeiten, die Schulgebühren zu bezahlen, sodass Balinda häufig die Schule versäumte und schließlich die Schule abbrach. Da sie nicht ausreichend über Gesundheit und Rechte informiert war, wurde sie mit 15 schwanger.

Als junge Mutter ist Balinda mit Stigmatisierung durch Gleichaltrige konfrontiert, und die extreme Armut macht die Versorgung ihres Babys zu einem ständigen Kampf. Dennoch blickt Balinda sehr optimistisch auf die Teilnahme am Projekt. Die Kinderbetreuung vor Ort ist für sie unverzichtbar. So kann sie sich ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren. Sie hofft, zu lernen, wie man ein Unternehmen führt.

Vor allem aber, sagt Balinda, „freue ich mich darauf, mich von anderen Menschen geliebt zu fühlen.“ Zusammen mit 45 anderen Müttern, die verstehen, was sie durchmacht und welchen Herausforderungen sie gegenübersteht, hofft sie, das Gefühl der Zugehörigkeit zu finden, nach dem sie sucht.

Mirembes Geschichte

Mirembe (19) lebt mit ihrer Mutter und fünf Geschwistern in Namuwongo. Sie hatte nie die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Als sie 17 war, führte die extreme Armut der Familie dazu, dass Mirembe ausgebeutet wurde. Ein Anwerber versprach ihr einen gut bezahlten Job als Hausmädchen in Kampala. Stattdessen wurde sie gezwungen, in einer Bar zu arbeiten, und in eine ungewollte Beziehung gedrängt. Aus Angst um ihre Sicherheit floh sie zurück nach Namuwongo und stellte kurz darauf fest, dass sie schwanger war.

Das Trauma der Ausbeutung hat ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Heute ist Mirembe sehr isoliert. Sie und ihre Mutter verrichten Gelegenheitsjobs und waschen Wäsche für andere Familien, wobei sie oft nur 4 Dollar pro Woche verdienen.

Mirembes Hauptmotivation, sich uns anzuschließen, ist die Gesundheit ihrer Tochter. Durch das Projekt erhält ihre Tochter nahrhafte Mahlzeiten und Betreuung in der hauseigenen Kindertagesstätte. Mirembe hofft, im zweiten Jahr des Projekts eine Ausbildung zur Friseurin absolvieren zu können, damit sie ihre Familie unterstützen kann.

Vielen Dank für Ihre Spende an unser Projekt und dafür, dass Sie dazu beitragen, eine bessere Zukunft für jugendliche Mütter und ihre Kinder in Namuwongo zu schaffen.

Dem Ziel ein Schritt näher

Dank der Unterstützung der Fondation Augusta sind wir unserem Ziel einen grossen Schritt näher. Unser Spendenziel wurde auf 5.000 € reduziert – hilf mit, den letzten Meilenstein zu erreichen und jungen Müttern in Uganda eine Zukunft zu geben.

Update: Ein grosser Schritt Richtung Ziel!
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass unsere Förderanfrage bei der Fondation Augusta erfolgreich war. Die Stiftung unterstützt die ersten zwei Jahre des Projekts – ein wichtiger Meilenstein!

Dank dieser Zusage können wir unser Spendenziel für die Spenden-Kampagne reduzieren: Neu liegt das Ziel bei 5.000 CHF. Jeder Beitrag bringt uns jetzt noch schneller ans Ziel, um jungen Müttern in Uganda eine Zukunft zu ermöglichen.

Hilf mit, den letzten Schritt zu gehen!

Janis Grüter 10,00 CHF
Angela Broder Nemeth 250,00 CHF
Nicoletta GOPSILL-PICCOLROVAZZI 2'000,00 CHF
Nicoletta GOPSILL-PICCOLROVAZZI 1'000,00 CHF
Jill Buchanan 200,00 CHF
Agnieszka Godlewska 50,00 CHF
Almira Tabakovic 100,00 CHF
Anonym 5,00 CHF
Max Whicher 100,00 CHF
Rudolf Homberger 445,00 CHF
Vermittelt durch Swisscom 200,00 CHF
Eva Curtis 15,00 CHF
Vermittelt durch Swisscom 260,00 CHF
Vermittelt durch Swisscom 170,00 CHF
Camila Schwarz 10,00 CHF
Daniela Stokmaier 30,00 CHF
Heidi Eigenmann 35,00 CHF
Anonym 32,00 CHF
Anna Zeller 25,00 CHF
Priya Agrawal 50,00 CHF
Cristina Caporusso 50,00 CHF
Aktuell gibt es noch keine Projektpartner*innen. Falls Du Interesse hast, melde Dich bei uns über info@there-for-you.com.

Hauptpartner*innen