„Break the Cycle“ ist offiziell gestartet
Dank der großzügigen Unterstützung vieler Einzelpersonen und Organisationen (darunter auch unsere wunderbaren „There-for-you“-Spender) freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Projekt „Break the Cycle“ nun angelaufen ist. Unser Projektteam in der informellen Siedlung Namuwongo in Kampala hat eine Veranstaltung organisiert, um das Projekt in der örtlichen Gemeinde vorzustellen. An der Veranstaltung nahmen 550 Personen teil, darunter lokale Führungskräfte, Partnerorganisationen und Gemeindemitglieder, darunter auch die jugendlichen Mütter und ihre Kleinkinder/Babys, die an dem Projekt teilnehmen.
Unser Team lernt gerade die jungen Mütter kennen, die sich dem Projekt angeschlossen haben, darunter zwei Mütter, Balinda und Mirembe, die uns die Erlaubnis gegeben haben, ihre Geschichten und Hoffnungen für die Zukunft zu teilen.
Balindas Geschichte
Balinda (17) lebt mit ihrer Mutter und drei Geschwistern in Namuwongo. Während ihre Mutter hart arbeitete, um die Familie zu versorgen, hatten sie oft Schwierigkeiten, die Schulgebühren zu bezahlen, sodass Balinda häufig die Schule versäumte und schließlich die Schule abbrach. Da sie nicht ausreichend über Gesundheit und Rechte informiert war, wurde sie mit 15 schwanger.
Als junge Mutter ist Balinda mit Stigmatisierung durch Gleichaltrige konfrontiert, und die extreme Armut macht die Versorgung ihres Babys zu einem ständigen Kampf. Dennoch blickt Balinda sehr optimistisch auf die Teilnahme am Projekt. Die Kinderbetreuung vor Ort ist für sie unverzichtbar. So kann sie sich ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren. Sie hofft, zu lernen, wie man ein Unternehmen führt.
Vor allem aber, sagt Balinda, „freue ich mich darauf, mich von anderen Menschen geliebt zu fühlen.“ Zusammen mit 45 anderen Müttern, die verstehen, was sie durchmacht und welchen Herausforderungen sie gegenübersteht, hofft sie, das Gefühl der Zugehörigkeit zu finden, nach dem sie sucht.
Mirembes Geschichte
Mirembe (19) lebt mit ihrer Mutter und fünf Geschwistern in Namuwongo. Sie hatte nie die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Als sie 17 war, führte die extreme Armut der Familie dazu, dass Mirembe ausgebeutet wurde. Ein Anwerber versprach ihr einen gut bezahlten Job als Hausmädchen in Kampala. Stattdessen wurde sie gezwungen, in einer Bar zu arbeiten, und in eine ungewollte Beziehung gedrängt. Aus Angst um ihre Sicherheit floh sie zurück nach Namuwongo und stellte kurz darauf fest, dass sie schwanger war.
Das Trauma der Ausbeutung hat ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Heute ist Mirembe sehr isoliert. Sie und ihre Mutter verrichten Gelegenheitsjobs und waschen Wäsche für andere Familien, wobei sie oft nur 4 Dollar pro Woche verdienen.
Mirembes Hauptmotivation, sich uns anzuschließen, ist die Gesundheit ihrer Tochter. Durch das Projekt erhält ihre Tochter nahrhafte Mahlzeiten und Betreuung in der hauseigenen Kindertagesstätte. Mirembe hofft, im zweiten Jahr des Projekts eine Ausbildung zur Friseurin absolvieren zu können, damit sie ihre Familie unterstützen kann.
Vielen Dank für Ihre Spende an unser Projekt und dafür, dass Sie dazu beitragen, eine bessere Zukunft für jugendliche Mütter und ihre Kinder in Namuwongo zu schaffen.





