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Der "Uber"-lebenskünstler
KurzgefasstVor seiner Hirnblutung war Roland Erichsen als weltweit erster 5 Sterne Uber Fahrer unterwegs. Nun möchte er mit einem barrierefrei umgebauten Fahrzeug in den Berufsalltag zurückkehren und gleichzeitig ein Mobilitätsangebot schaffen, das Menschen im Rollstuhl mehr Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht.
Ausgangslage
Vor fünf Jahren veränderte eine Hirnblutung mein Leben von einem Moment auf den anderen. Seither bin ich auf den Rollstuhl angewiesen. Doch meine Geschichte beginnt nicht dort.
Mit 60 Jahren liess ich mich früh pensionieren. Schon bald merkte ich jedoch, dass mir etwas Entscheidendes fehlte: der Kontakt zu Menschen, das Unterwegssein und das Leben draussen. Deshalb entschied ich mich, einen neuen Weg einzuschlagen, absolvierte die Taxiprüfung und begann, als Hobby für Uber zu fahren.
Was danach geschah, hätte ich mir nie vorstellen können.
Nach rund zwei Jahren wurde ich von Uber Schweiz kontaktiert: Ich war weltweit der erste 5-Sterne Uber-Fahrer. Es folgten ein Werbefilm, grosse Medienresonanz mit TV-Auftritten sowie zahlreiche Berichterstattungen. Meine Geschichte bewegte viele Menschen. Daraufhin schrieb ich das Buch «ÜBER UBER», in dem ich meine Erfahrungen festhielt – auch dieses fand breite öffentliche Beachtung.
Sogar Volvo wurde auf mich aufmerksam und unterstützte mich während fünf Jahren mit einem gesponserten Fahrzeug. Ich durfte erleben, wie aus einer einfachen Idee eine Erfolgsgeschichte wurde.
Dann kam die Hirnblutung.
Während meines siebenmonatigen Aufenthalts im Paraplegiker-Zentrum Nottwil wurde ich in vielen Bereichen umfassend unterstützt – unter anderem beim barrierefreien Umbau meiner Wohnsituation (Lift, WC, Garage). Diese Institution begleitet mich bis heute.
Mehr lesenMit 60 Jahren liess ich mich früh pensionieren. Schon bald merkte ich jedoch, dass mir etwas Entscheidendes fehlte: der Kontakt zu Menschen, das Unterwegssein und das Leben draussen. Deshalb entschied ich mich, einen neuen Weg einzuschlagen, absolvierte die Taxiprüfung und begann, als Hobby für Uber zu fahren.
Was danach geschah, hätte ich mir nie vorstellen können.
Nach rund zwei Jahren wurde ich von Uber Schweiz kontaktiert: Ich war weltweit der erste 5-Sterne Uber-Fahrer. Es folgten ein Werbefilm, grosse Medienresonanz mit TV-Auftritten sowie zahlreiche Berichterstattungen. Meine Geschichte bewegte viele Menschen. Daraufhin schrieb ich das Buch «ÜBER UBER», in dem ich meine Erfahrungen festhielt – auch dieses fand breite öffentliche Beachtung.
Sogar Volvo wurde auf mich aufmerksam und unterstützte mich während fünf Jahren mit einem gesponserten Fahrzeug. Ich durfte erleben, wie aus einer einfachen Idee eine Erfolgsgeschichte wurde.
Dann kam die Hirnblutung.
Während meines siebenmonatigen Aufenthalts im Paraplegiker-Zentrum Nottwil wurde ich in vielen Bereichen umfassend unterstützt – unter anderem beim barrierefreien Umbau meiner Wohnsituation (Lift, WC, Garage). Diese Institution begleitet mich bis heute.
Idee
Mein Ziel ist es, erneut als Uber-Fahrer tätig zu sein – diesmal mit einer erweiterten Vision: Ich möchte Menschen im Rollstuhl transportieren und ihnen ermöglichen, günstig, spontan und selbstbestimmt am Leben teilzunehmen. Sei es für Arzttermine, Besuche bei Freunden oder auch für einen Abend ausser Haus. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie wichtig genau diese Freiheit ist. Als Zeichen meiner Dankbarkeit und Wertschätzung möchte ich zudem für jede einzelne Fahrt CHF 1.– an die Stiftung spenden und damit etwas von der Unterstützung zurückgeben, die ich selbst erfahren durfte.
Heute stehe ich an einem neuen Punkt in meinem Leben. Vieles ist anders – aber eines ist geblieben: mein Wille, unter Menschen zu sein, zu arbeiten und etwas Sinnvolles zu tun.
Ich bin jetzt 72 Jahre alt und hoch motiviert, weiterhin aktiv am Leben und am Berufsalltag teilzunehmen. Mein Ziel ist es, mindestens weitere fünf Jahre – oder länger – als Uber-Fahrer tätig zu sein. Geplant ist zudem ein weiteres Buch mit dem Titel «ÜBER UBER – Der «Uber-lebenskünstler».
Mehr lesenHeute stehe ich an einem neuen Punkt in meinem Leben. Vieles ist anders – aber eines ist geblieben: mein Wille, unter Menschen zu sein, zu arbeiten und etwas Sinnvolles zu tun.
Ich bin jetzt 72 Jahre alt und hoch motiviert, weiterhin aktiv am Leben und am Berufsalltag teilzunehmen. Mein Ziel ist es, mindestens weitere fünf Jahre – oder länger – als Uber-Fahrer tätig zu sein. Geplant ist zudem ein weiteres Buch mit dem Titel «ÜBER UBER – Der «Uber-lebenskünstler».
Umsetzung
Ich bin überzeugt: Meine Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. Ich möchte sie weiterführen – und dabei auch für andere Menschen etwas bewegen.
Für die Umsetzung dieses Vorhabens fehlt mir jedoch die entscheidende Grundlage: ein geeignetes Fahrzeug (z. B. ein VW-Bus oder eine V-Klasse), das entsprechend umgebaut werden kann.
Nach langem Suchen fand ich in Langenthal bei Bern einen VW Bus T6 Extra Lang mit 127’000 km, der jedoch entsprechend umgebaut werden muss, damit beim Transport zwei Rollstühle Platz haben.
Ich habe mich bewusst für ein gebrauchtes Fahrzeug im Wert von rund CHF 34’500.– entschieden, um die Kosten möglichst tief zu halten und dennoch eine zuverlässige und langfristige Lösung zu schaffen.
Als ich der Garage „Diesel Fritz“ in Langenthal erklärte, dass dieser VW-Bus behindertengerecht umgebaut werden soll, um später mit Uber Menschen im Rollstuhl mehr Freiheit und Mobilität zu schenken, reagierte der Besitzer völlig spontan und mit grossem Herz. Ohne einen Moment zu zögern erklärte er, dass auch er dieses Projekt unterstützen möchte, und spendete aus eigener Initiative CHF 2’500.– an den Kauf des VW-Busses.
Dank dieser grosszügigen Unterstützung reduziert sich der offizielle Kaufpreis des Fahrzeugs auf CHF 32’000.–. Diese spontane Hilfsbereitschaft hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass Menschen gemeinsam Grosses bewegen können, wenn eine Vision von Herzen kommt.
Von Uber Europa habe ich bereits die Bewilligung erhalten, die Tätigkeit über die App wieder aufzunehmen. Ein operativer Start wäre somit grundsätzlich bereits möglich. Auch den medizinischen Funktionstest sowie die Fahrprüfung habe ich erfolgreich bestanden.
Selbstverständlich bin ich bereit, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch finanziell an der Umsetzung dieses Vorhabens zu beteiligen. Die Kosten für den erforderlichen Umbau belaufen sich jedoch allein auf CHF 38'600.–. Zusammen mit den weiteren anfallenden Ausgaben entstehen Gesamtkosten von rund CHF 70'600.–, die meine finanziellen Mittel leider übersteigen.
Deshalb wende ich mich mit grosser Hoffnung an Sie.
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie nicht nur meinen beruflichen Wiedereinstieg, sondern tragen auch dazu bei, ein Angebot zu schaffen, das für viele Menschen im Rollstuhl einen echten Unterschied macht.
Mehr lesenFür die Umsetzung dieses Vorhabens fehlt mir jedoch die entscheidende Grundlage: ein geeignetes Fahrzeug (z. B. ein VW-Bus oder eine V-Klasse), das entsprechend umgebaut werden kann.
Nach langem Suchen fand ich in Langenthal bei Bern einen VW Bus T6 Extra Lang mit 127’000 km, der jedoch entsprechend umgebaut werden muss, damit beim Transport zwei Rollstühle Platz haben.
Ich habe mich bewusst für ein gebrauchtes Fahrzeug im Wert von rund CHF 34’500.– entschieden, um die Kosten möglichst tief zu halten und dennoch eine zuverlässige und langfristige Lösung zu schaffen.
Als ich der Garage „Diesel Fritz“ in Langenthal erklärte, dass dieser VW-Bus behindertengerecht umgebaut werden soll, um später mit Uber Menschen im Rollstuhl mehr Freiheit und Mobilität zu schenken, reagierte der Besitzer völlig spontan und mit grossem Herz. Ohne einen Moment zu zögern erklärte er, dass auch er dieses Projekt unterstützen möchte, und spendete aus eigener Initiative CHF 2’500.– an den Kauf des VW-Busses.
Dank dieser grosszügigen Unterstützung reduziert sich der offizielle Kaufpreis des Fahrzeugs auf CHF 32’000.–. Diese spontane Hilfsbereitschaft hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass Menschen gemeinsam Grosses bewegen können, wenn eine Vision von Herzen kommt.
Von Uber Europa habe ich bereits die Bewilligung erhalten, die Tätigkeit über die App wieder aufzunehmen. Ein operativer Start wäre somit grundsätzlich bereits möglich. Auch den medizinischen Funktionstest sowie die Fahrprüfung habe ich erfolgreich bestanden.
Selbstverständlich bin ich bereit, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch finanziell an der Umsetzung dieses Vorhabens zu beteiligen. Die Kosten für den erforderlichen Umbau belaufen sich jedoch allein auf CHF 38'600.–. Zusammen mit den weiteren anfallenden Ausgaben entstehen Gesamtkosten von rund CHF 70'600.–, die meine finanziellen Mittel leider übersteigen.
Deshalb wende ich mich mit grosser Hoffnung an Sie.
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie nicht nur meinen beruflichen Wiedereinstieg, sondern tragen auch dazu bei, ein Angebot zu schaffen, das für viele Menschen im Rollstuhl einen echten Unterschied macht.
Initiant*innen
Roland Erichsen
Im Steingarten 7
8914 Aeugst am Albis
Mehr lesenIm Steingarten 7
8914 Aeugst am Albis
Es sind noch keine Updates verfügbar
| Yvonne Waldraff | 200,00 CHF |
| Nadja Käppeli | 50,00 CHF |
| Roland erichsen | 50,00 CHF |
| Anonym | 30,00 CHF |
| Vermittelt durch Swisscom | 225,00 CHF |
| Luana Agustoni | 180,00 CHF |
Aktuell gibt es noch keine Projektpartner*innen. Falls Du Interesse hast, melde Dich bei uns über info@there-for-you.com.



